„Wie kommuniziert man in einer komplett überwachten Welt?“
Diese Frage habe ich mir hier im Garten oft gestellt.
Bis heute trägt er die energetischen Spuren dieser Gedanken.
Ich glaube auch nicht, dass ich das jemals ändern wird.
Dafür ist diese Spur zu stark in mir, die einfach zu meiner Geschichte gehört – sowie meine Verbindung zu diesem Garten.
Früher war es mein Rückzugsort. Heute komme ich her, um mir die aktuellsten News anzuhören.
Nicht nur aus dem Sanatorium, sondern allen voran aus der Welt draußen, die mir sehr fremd inzwischen geworden ist.
Und doch war dieser Garten noch immer eine Brücke für mich.
Eine Brücke zu meinem alten Leben, vor dem Sanatorium.
Zu einer Zeit, an die ich im Grunde kaum noch erinnern kann.
Fast wie ein Traum, den man mal in der Kindheit gehabt hat.
Wie ein Leben, das nie das eigene gewesen war.
Und von man doch wusste, dass es genau das gewesen war.
Ich weiß, dass die Erinnerung daran wichtig ist.
Dass man sie nicht einfach löschen darf, um Platz für Neues zu schaffen, wie es so schön heißt.
Egal, was alle anderen sagen – und wie gerne sie selbst vergessen würden.
Manche Dinge darf man nicht vergessen, um vergangene Fehler nicht zu wiederholen.
Um daraus zu lernen.
Ich meine damit nicht, dass man daran krankhaft festhalten muss. Und schon gar nicht, dass das alle machen müssen. Dass man es ständig wiederholen muss. Das führt ebenfalls zu nichts.
Oftmals reicht eine kleine Gruppe, die es bewahrt. Und die zu Rate gezogen werden kann, wenn es notwendig ist.
Das gilt für das Innere und Äußere gleichermaßen.
Aber das war ein anderes Thema. Dem ich mich an anderer Stelle zuwenden werde.
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