Die TĂĽren sind offen. Nicht alle, aber genug.
In den letzten Wochen hat sich im Sanatorium einiges sortiert. Neue Räume wurden markiert, alte Wege überprüft. Nicht alles ist beschildert – und das ist Absicht.
Wer das Sanatorium betritt, merkt schnell:
Hier wird nicht alles erklärt.
Das ist keine Nachlässigkeit, sondern ein Prinzip. Manche Räume erschließen sich erst beim zweiten Vorbeigehen. Andere bleiben still, bis man selbst still wird.
In letzter Zeit wurden mehrere Bereiche neu geordnet, ohne große Ankündigung. Abteilungen haben ihre Schwerpunkte geschärft, Archive wurden überprüft, manche Türen bewusst offen gelassen.
Es geht dabei nicht um Expansion, sondern um Lesbarkeit.
Das Sanatorium wächst nicht nach außen, sondern nach innen – und nimmt dabei Rücksicht auf seine Besucher.
Wer etwas sucht, darf sich orientieren.
Wer nichts sucht, darf bleiben.
Beides gilt als vollständig akzeptierte Aufenthaltsform.
Stimmen & Kommentare:
– „Ich hatte nicht das Gefühl, etwas zu verpassen.“ – Besucherin
– „Es ist angenehm, nicht überall abgeholt zu werden.“ – Randnotiz
– „Ordnung heißt nicht: alles erklären.“ – Hausvermerk
Telegram-Kurzformat:
🏛️ Sanatorium offen. Orientierung optional.
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