Künstliche Intelligenz im Kundenservice: rund um die Uhr erreichbar – aber oft überfordert. Ein Dialog zwischen Mensch und Maschine.
Die Digitalisierung schreitet voran, und mit ihr der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Kundenservice. „Schneller, effizienter, empathischer“ soll sie sein – so versprechen es die Firmen. Die Realität klingt anders: „Ich habe verstanden, dass Sie wütend sind. Möchten Sie trotzdem warten?“
Ein Kunde berichtet: „Ich wollte nur mein Passwort zurücksetzen. Nach 20 Minuten hat mich die KI gefragt, ob ich sicher bin, dass ich existiere.“ Eine andere Kundin sagt: „Ich hab mich beschwert – und die KI hat sich bei sich selbst bedankt.“
Unternehmen loben die neue Technologie: rund um die Uhr erreichbar, freundlich, nie krank. Doch Kritiker merken an: Wenn man eine Stunde mit einer Maschine redet, die weniger versteht als der Toaster, ist das kein Fortschritt, sondern ein Test der Geduld.
Unser MoPro-Klima-Rat kommentiert trocken: „KI kann vieles ersetzen – außer echtes Zuhören. Dafür müsste sie erst Mensch werden.“
So bleibt der neue Kundenservice vor allem ein Spiegel unserer Zeit: automatisiert, überfordert, und trotzdem überzeugt, alles richtig zu machen.
🤖 Hotline 2.0: KI hört zu, versteht nichts – bedankt sich trotzdem.
🪓🐇 Nachgedacht für alle, die wissen: Wer heute Hilfe sucht, braucht Geduld – und Humor, wenn der Bot lacht.
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