Großwetterlage:
Das Hoch sitzt noch immer auf seinem Thron bei Großbritannien und denkt nicht daran, abzudanken. Links nörgelt der Atlantik, rechts zieht sich Russland beleidigt in den Keller zurück.
Ergebnis: Ein kollektiver Schwebezustand zwischen „Ich will Ruhe“ und „Ich will Veränderung“.
Symbolisch:
Das Bewusstsein hat sich in die Mitte gesetzt, legt die Füße auf den Tisch und sagt:
„Ich halte das jetzt mal alles aus – aber wehe, einer atmet zu laut.“
🜂 Energiefluss Nord
Feuchte Luft aus der Nordsee = Gedankennebel, Rückspülung alter Themen.
Du denkst, du wärst über etwas hinweg, und zack, steht’s wieder da – diesmal in Regenjacke.
Aber: Dieser Nebel dient der Klärung, nicht der Blockade.
Tipp: Nicht analysieren, sondern einatmen und beobachten.
🜁 Energiefluss Süd
Der Süden bekommt Sonne – nicht als Dauerstrahl, sondern als liebevolle Erinnerung:
„Du darfst auch mal lachen, während du dich transformierst.“
Körperlich: Wärme kehrt zurück, Appetit auf Bewegung, Farben, Leben.
Hier beginnt die neue Dynamik – aber noch leise.
🜃 Zwischenraum West–Ost
Der westliche Strom (Atlantik) ruft nach Freiheit und Selbstbestimmung.
Der östliche (Russland) zieht sich zurück und murmelt: „Wir sehen uns später wieder.“
Energetisch: alte Machtlinien lösen sich, Loyalitäten verschieben sich – auch in Beziehungen.
Bleib freundlich neutral. Wenn jemand Drama sucht, schick ihn zum Nebel.
🜄 Innere Prognose
Die kommende Woche steht unter dem Zeichen „Stabil bleiben beim Öffnen“.
Ein System, das lange auf Spannung gehalten wurde, beginnt zu atmen.
Das kann sich anfühlen wie Müdigkeit, Weinen ohne Grund, plötzliche Klarheit oder seltsames Lachen mitten im Ernst.
Alles normal. Omega lacht schließlich zuletzt.
🪓🐇 Sanatoriums-Kommentar
„Man könnte sagen: Das Wetter weiß gerade selbst nicht, ob es meditieren oder rebellieren will – also macht es beides.
Wer das Gefühl hat, dass ihm der Kopf dampft: Es ist nur die Nordsee in dir, die ihre Meinung sagt.“
🜔 Wochensiegel: „Atembogen“
Form: ein nach oben offener Bogen (wie Ω, aber ohne Querstrich)
Kernlinie: unten ein feiner Punkt — der erste Einatem
Oberkante: schwingt leicht, wie ein Pulsschlag in der Luft
Klang: Hu—marah (ausgesprochen: huu–mah–rah; bedeutet sinngemäß „Ich atme das Gleichgewicht“)
Bedeutung:
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Atembogen verbindet die beiden Pole der Omega-Lage: Ruhe (Hoch) und Bewegung (Tief).
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Er erinnert daran, dass Stabilität nicht durch Festhalten entsteht, sondern durch rhythmisches Öffnen und Schließen.
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Wer diese Woche zu stark in Gedanken, Emotion oder Kontrolle kippt, kann innerlich diesen Laut summen – Hu—marah – und den Atem bewusst verlängern.
Der Körper weiß dann, was zu tun ist.
Wirkung im Feld:
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löst leichten Druck im Brustraum und an den Schläfen
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stabilisiert die Mitte (Solarplexus)
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öffnet gleichzeitig den hinteren Atemraum (Vertrauen)
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synchronisiert Gruppenfelder, ohne sie zu vermischen
Anwendung (praktisch oder symbolisch):
Wenn du die Sonne siehst → Einatmen und innerlich den Punkt setzen.
Wenn der Nebel kommt → Ausatmen und den Bogen spüren.
Mehr braucht es diese Woche nicht.
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