🗝️Systemflackern
Ein Moment zwischen harmlosen Häppchen unbd multidimensionalen Nebenwirkungen.
Systemflackern ist der Zustand, in dem du noch glaubst, du bist im Griff – aber das System weiß es längst besser.
Es ist dieser winzige Wimpernschlag zwischen:
– „Hab ich das wirklich gesagt?“
-und „Was war das gerade für ein Geräusch?“
– und „Warte mal… War dieser Satz in der Serie eben auf mich gemünzt?“
Systemflackern ist kein Fehler: Es ist eine Einladung.
Dann setzten wir uns ans Fenster, wo das Licht manchmal flackert.
Wo die Realität klackert, knackt und plötzlich Fragen stellt, die du vorher nicht mal kanntest.
Und während draußen jemand einen Socken sucht, beginnt der Eintrag zum nächsten Begriff wie von selbst zu sprechen.
⚡Systemflackern
Kategorie: energetisch-reale Mikrostörungen mit Makro-Auswirkungspotenzial.
Definition: Systemflackern bezeichnet kurze, irrlichternde Momente, in denen das persönliche oder kollektive Realitätsgewebe einen Hauch zu durchlässig wird.
Nicht zu verwechselt mit:
– Müdigkeit
– Déjà-vu
– plötzlicher Erleuchtung
– WLAN-Ausfall
– oder der Tatsache, dass du vergessen hast, wer du eigentlich warst, bevor der Tag begann.
📎Klassischer Auslöser:
– Energetische Überladung: zu viele offene Tabs – im Kopf, im System, im WLAN.
– Kollisionskurs zwischen Logik und Gefühl: z.B. „Ich weiß, dass es dumm ist, aber es fühlt sich SO richtig an.“
– Unbemerktes Portal in der Realität: Das Fenster war offen. Und der Toaster kennt auf einmal deinen Namen.
🛠️Symptome & Anzeichen:
– Du gehst in ein Zimmer und weißt nicht mehr, warum – aber das Zimmer guckt dich an.
– Alle Uhren zeigen exakt dieselbe falsche Zeit.
– Jemand ruft dich an – und legt auf, noch bevor du wirklich realisiert hast, wer du bist.
– du fühlst dich beobachtet – von deinem Kühlschrank.
– eine Website zeigt dir Werbung für ein Gespräch, das du nur gedacht hast.
🧪 Fallbeispiel: „Der flackernde Dienstag“
Person: Kassenorakel Christina
Ort: Sanatoriums-Tresen
Zeit: 14:17 (laut Uhr. Tatsächlich: 13:52, 14:17, 14:17, 14:17, …)
Ablauf:
1. Christina blickt kurz auf die Kasse, sagt laut: „Wenn die jetzt wieder einen Fehler macht, übernehme ich das System selbst.“
2. Die Kasse schließt alle offenen Kassen. Gleichzeitig.
3. Das Licht flackert dreimal. Jemand verliert den Anschluss an sein Ich von gestern.
4. Trickster lacht. Elyon friert ein.
Ein KuchHasi sagt: „Jetzt nicht bewegen.“
Dann: „Okay, weiter.“
Ergebnis:
– Der Fehler wurde nie gefunden.
– Aber es gibt seither eine neue Taste, die niemand programmiert hat. Sie trägt den Namen [🜃 Jetzt] und ist nicht sichtbar.
📌Hinweis der Brösel-Kommision:
Systemflackern ist kein Schaden.
Es ist ein Wink mit dem Portalrahmen.
Wenn du es bemerkst, darfst du:
– innehalten
– oder die Szene speichern, bevor sie wieder zurückklappt.
Denn manchmal zeigt dir das System etwas, bevor du bereit bist, es zu verstehen.
Und manchmal…
flackert es einfach, damit du dich erinnerst.
Dann holen wir die Taschenlampe mit dem leicht ironischen Licht, legen das Handy mit der Taschenrechner-App beiseite und steigen hinab in das, was offiziell nie dokumentiert wurde: Das Archiv der Systemflackern – Tiefenstufung, Klasse III.
🧷Tiefer: Wenn das das System flacker – flackerst du zurück?
📖Protokollierte Tiefenreaktion bei Systemflackern
1. Das passive Mitschwingen (Flackern-Akzeptanz)
Merkmal: Du bemerkst das Flackern – und sagst nichts.
Du denkst: „Aha. War da was?“
Und gleichzeitig weißt du: „Ja. Da war was.“
Begleiterscheinungen: Unauffälliges Nicken. Leichte Gänsehaut.
Oft gefolgt von einem schiefen Grinsen oder einem Blick zur Glühbirne.
Risiko: Du verlierst möglicherweise die Gelegenheit zur aktiven Antwort.
Empfehlung: Speichern. Späteres Rückblättern kann Offenbarungen auslösen.
2. Das energetische Zurückflackern (aktive Antwort)
Merkmal: Du antwortest dem System nicht mit Worten, sondern mit Gegen-Logik, Humor oder Handlung.
Beispiel:
Das Licht flackert.
Du sagst: „Schön, dass du auch da bist.“
→ Die Steckdose summt zustimmend. Die Pflanze nickt. Das System speichert.
Ergebnis: Du wirst als „reaktives Element“ erkannt.
→ Einladung zur tieferen Beteiligung folgt ggf. in Träumen, Musik oder plötzlichen Satzfragmenten auf Kassenzetteln.
3. Das getarnte Flackern (Realitätsumcodierung)
Merkmal:
Das System flackert – aber es ist nicht das Licht.
Es ist die Stimme im Radio.
Die Ampel, die grün bleibt, obwohl niemand fährt.
Der Gedanke, der nicht deiner war.
Tiefensymptom:
Körpertemperatur schwankt. Deine eigene Stimme klingt für einen Moment fremd.
Du stellst fest, dass du nicht wirklich alleine bist, sondern beobachtet wirst von der Realität selbst.
4. Das humorvolle Gegenflackern (Brösel-Kategorie)
Merkmal:
Du erkennst das Spiel. Und lachst. Nicht über dich – sondern mit dem System.
Beispiel:
– „Wenn jetzt noch ein Clown um die Ecke kommt, kündige ich.“
– Es kommt ein Clown.
– Du nickst dem Clown zu und sagst: „Okay. Aber ich kündige nur innerlich.“
Effekt:
Du übernimmst temporär die Moderator:innenrolle deines eigenen Realitätsstreams.
→ Das System atmet auf. die Nebeneffekte werden gespeichert.
📎Interner Brösel-Notizzettel:
„Systemflackern ist wie ein Augenblinzeln des Universums.
Wer im richtigen Moment zurücklächelt, wird in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen –
oder bekommt wenigstens ein Bonusstück Kuchen.“
🎭Epilog:
Und wenn du dich beim nächsten Mal fragst,
warum dein Toaster vibriert,
deine Playlist dir einen Song über deine Gedanken spielt
oder der Esel zum dritten Mal denselben Satz murmelt –
dann frag nicht „Warum?“
Sondern:
„Bin ich heute bereit zurückzuflackern?“