Der erste Atem

Es gibt einen Moment,
der keinem Ritual gehört
und doch allem vorausgeht.

Der erste Atem,
bevor der Tag eine Richtung bekommt.

Nicht der tiefe Atem – der ehrliche

Es geht nicht um Technik.
Nicht um „richtig atmen“.

Der erste Atem ist der,
der einfach passiert:

  • wenn man aufwacht

  • wenn man innehält

  • wenn etwas Neues noch keinen Namen hat

Er ist nicht bewusst gewählt.
Er ist Antwort des Körpers.


Energetische Lesart

Der erste Atem ist Orientierung ohne Entscheidung.

Er fragt nicht:
Was heute?
Wie weiter?

Er sagt nur:
👉 Ich bin da.

Energetisch ist er ein Marker:
Der Körper meldet Anwesenheit,
bevor der Geist Struktur baut.


Warum dieser Atem so selten bemerkt wird

Weil wir oft:

  • sofort denken

  • sofort planen

  • sofort reagieren

Der erste Atem verschwindet,
wenn er keinen Raum bekommt.

Doch wenn man ihn bemerkt,
ändert sich nichts Großes –
nur der Ton des Tages.


Der Atem als stiller Übergang

Zwischen:

  • Schlaf und Wachsein

  • Stille und Sprache

  • Nichtwissen und Tun

liegt dieser eine Atem.

Er ist kein Übergang im dramatischen Sinn.
Er ist sanfte Verankerung.


Eine kleine Einladung

Vielleicht morgen.
Vielleicht irgendwann.

Bevor du etwas tust:

  • kein Handy

  • kein Gedanke

  • kein Ziel

Nur wahrnehmen:
👉 Wie atmet der Körper gerade?

Nicht verändern.
Nicht vertiefen.

Nur da sein.


Ein Satz für diesen Artikel

„Der erste Atem entscheidet nichts – aber er stimmt alles ein.“

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