Es herrscht das Gerücht, das „Pokern“ sei immer für eine „geschlossene Gesellschaft“ reserviert. Dies stimmt nur… anteillig.
In der Regel ist dieser Raum – und die damit verbundenen Spielrunden – jedem zugänglich, der sich das antun will.
Sollte es sich wirklich um eine „geschlossene Gesellschaft“ handeln…
…erkennt ihr es an dem Schild, das an der Tür hängt.
Darauf steht in der Regel: „Geschlossene Gesellschaft – Betreten auf eigene Gefahr.“
Die Spielregeln
Theoretisch sind es die üblichen Spielregeln. Zumindest sind alle Stammspieler dessen geschlossener Meinung.
Neue Spieler hingegen berichten, dass sie am Anfang gar nichts blicken. Selbst wenn sie mit den Prinzipien des Pokerns vertraut sind.
Allerdings sind die meisten sehr begeistert davon. Trotz ihrer Begeisterung, sehen die meisten hingegen davon ab, zu häufig sich zu diesen Runden hinab zu begeben.
Mal wird mit Einsätzen gespielt. Mal ohne. Die Logik dahinter ist nicht für aller klar ersichtlich.
Der Wirt hierzu: „Man pokert nicht, wenn man die Regeln nicht kennt.“
Unausgesprochen scheint wohl auch die Regel im Sanatorium zu gelten: Streit wird bevorzugt bei einer Runde Pokern ausgetragen.
(Die Verwaltung zeigt über diesen Punkt deutlich mehr Begeisterung, als alle anderen es von ihr gewohnt sind. Der Wirt kommentiert diese Entwicklung nur mit einem Hochziehen der Augenbraue.)
Nebenwirkungen („Die üblichen Verdächtigen“)
Nebenwirkung 1: Friedliche Lösungen für Probleme und Diskussionen, die zuvor das gesamte Sanatorium geweckt hätten. Egal, ob man wirklich geschlafen hatte, oder wach durch das Sanatorium geschlichen ist (und damit eigentlich nichts zu tun haben wollte).
Nebenwirkung 2: Gelegentlich kommt man als normaler Patient hinein. Und geht mit einem Posten oder Job aus dem Keller wieder hinaus. Allerdings sprechen sie selten von „Gewinn“, sondern eher davon, dass sie „die Stelle beim Pokern verloren“ und dadurch erhalten hätten.
Auch zeigt die Verwaltung etwas zu viel Begeisterung für den Geschmack des Brösels. Die Verwaltung kommentiert: „Wir bekommen zuverlässig Ansprechpartner für die Abteilungen. Endlich. Mehr wollten wir nicht.“