| Rufname: | Ilva |
| Typ: | Mensch, Ordnungs-Magierin (wider Willen) |
| Position: | Verwaltungssekräterin, Hüterin des internen Archivs, Tages-Chronistin, Koordinatorin für Termine, Sitzungen und Übergaben, Ansprechpartnerin für Bürokratie & externe Schreiben, Kontrollinstanz für doppelte Akten und Zeitschleifen, Inoffizielle Ansprechpartnerin für verlorene Gegenstände und Erinnerungen, Verfasserin der internen Monatsprotokolle („Die Stille Statistik“) |
| Geschlecht: | weiblich |
| Alter: | 45 |
| Größe: | 1,68m |
| Figur: | eher schlank, aber nicht zart; |
| Haut: | mittel-hell |
| Gewicht: | 62kg |
| Haarschnitt: | mittellang; zu einem strengen Knoten oder Zopf gebunden (alles andere stört bei der Arbeit) |
| Haarfarbe: | aschblond mit silbrigen Strähnen |
| Augenfarbe: | graublau |
| Kleiderstil: | klassisch; ordentlich; Blusen; Stoffhosen, Cardigans oder schlichte Röcke; immer sauber, selten modisch; gerne gedeckte Töne; Eine silberne Uhr, die manchmal rückwärts läuft; eine feine Kette mit unscheinbarem Anhänger; immer flache Schuhe; |
| Lieblingsfarbe: | taubengrau |
| Beziehungsstatus: | unter Verschluss |
| Raucher: | Nein. Das ist gefährlich für das Papier. |
| Sternzeichen: | Steinbock |
| Hobbies: | Kalligrafie; feines Schreiben generell; Teezeremonien; Spaziergänge in Bibliotheken & Archiven; Sammeln alter Formulare und Briefbögen; Beobachten der Uhr im Eingangsbereich (ich schwöre, sie lebt); |
| Charakter: | Ich bin die Ruhe im Hintergrund. Ich rede wenig. Höre viel und wirke auf seltsame Weise unerschütterlich. Mein Denken ist präzise, aber nie kalt. Ich habe ein tiefes Gespür für Ordnung, das über Zahlen und Akten hinausgeht. Manchmal scheint es, als spüre ich die Fehler im System, bevor sie entstehen. Ich halte Struktur, ohne sie zu erwingen. Humor zeige ich nur selten offen. Aber wenn ein Witz von mir kommt, sitzt er perfekt. |
| Selbstbeschreibung: |
Ich bin Ilva. Ich arbeite lieber im Hintergrund. Wenn alles richtig läuft, merkt keiner, dass ich da bin – und das ist gut so. Ich mag, wenn Dinge an ihrem Platz sind und wenn Worte klar sind. Manchmal glaube ich, dass Akten lebendig sind. Sie atmen anders, wenn man sie versteht. Ich schreibe viel, aber nicht alles, was ich schreibe, ist für andere gedacht. Manche Listen sind nur für mich – um zu wissen, dass die Welt noch eine Struktur hat. Und falls sie das mal nicht hand, finde ich sie wieder. |
| Biographie in Kürze: |
Ich bin in einer kleinen Stadt aufgewachsen, in der es mehr Akten als Menschen gab. Vielleicht hat mich das geprägt. Schon früh habe ich Listen geführt. Erst über Bücher. Später über alles, was sich ordnen ließ. Ich habe einige Jahre in verschiedenen Büros gearbeitet. Nichts Besonderes. Aber überall hieß es, dass ich ‚ein Gefühl für Abläufe‘ hätte. Damit konnte ich lange nichts anfangen. Bis ich bemerkte, dass es stimmt: Ich spüre, wenn dinge nicht passen, noch bevor jemand es ausspricht. Ins Sanatorium bin ich durch Zufall gekommen. Jemand hatte meine Bewerbung angeblich falsch eingeordnet. Eine dieser kleinen Ironien, die am Ende genau richtig waren. Ich blieb, weil ich merkte, dass meine Art zu arbeiten hier gebraucht wird. Ich habe keinen großen Lebenslauf. Ich habe nur meinen Stil. Und der reicht. |
| Tätigkeitsbeschreibung: |
Verwaltungssekretärin der Leitung: Ich koordiniere Termine, Sitzungen und alles, was sonst verloren geht. Die meisten hier glauben, das sei einfache Büroarbeit. Ich weiß es besser: Ohne Übersicht gibt es keine Struktur. Hüterin des internen Archivs: Das Archiv ist kein Raum. Es ist ein Gedächtnis. Ich bewahre die Akten, aber auch das, was zwischen den Zeilen steht. Manche Dokumente verändern sich, wenn man sie zu lange liegen lässt – also schaue ich regelmäßig nach ihnen. Chronistin des täglichen Geschehens: Ich schreibe auf, was wichtig ist. Und manchmal auch das, was erst später wichtig wird. Nicht alles landet in offiziellen Protokollen. Manche Notizen sind nur eine Erinnerung an mich selbst, dass ich etwas beobachtet habe. Koordinatoriun der Übergaben und internen Abläufe: Ich sorge dafür, dass Informationen dort ankommen, wo sie hingehören. Wenn zwei Personen aneinander vorbeireden, ist es oft ein einziges fehlendes Blatt Papier. Ich lege es dann hin. Ansprechpartnerin für Bürokratie & externe Schreiben: Ich formuliere die Antworten, die die Leitung nicht schreiben will. Ich schreibe höflich, klar und unmissverständlich. Wer zwischen den Zeilen liest, spart sich Rückfragen. Kontrollinstanz für doppelte Akten und Zeitschleifen: Manchmal existiert eine Akte zweimal. Manchmal fehlt sie, obwohl sie gestern noch da war. Ich prüfe solche Stellen, ordne sie neu – und schließe die Schleifen, bevor sie größer werden. Still-Instanz für verlorene Gegenstände und Erinnerungen: Wenn jemand etwas verliert, kommt er zu mir. Meistens findet sich das Objekt schnell. Manchmal finde ich dafür eine Erinnerung, die lange zwischen Regalen gesteckt hat. Verfasserin der „Stillen Statistik“: Am Monatsende schreibe ich zusammen, was ich sich verändert hat, ohne dass es jemand bemerkt hat. Die stille Statistik ist nicht für alle – nur für die, die das Muster hinter dem Muster sehen müssen. |