Personenprofile: Eron

Rufname: Eron
Typ: Mensch, Schwellenwächter
Position: Nachtwache, Wächter, Kontrollinstanz ruhiger Phasen, Therapeut (Begleiter nächtlicher Phasen), Archiv-Hüter (Protokolle der Nacht)
Geschlecht: männlich
Alter: 41
Größe: 1,78m
Figur: Schlank bis drahtig. Eher sehnig als kräftig. Aufrecht.
Haut: Hell bis leicht gebräunt. Nordeuropäisch mit kühlem Unterton.
Gewicht: 73kg
Haarschnitt: kurz, schlicht, funktional. Nicht modisch. Sitzen immer perfekt.
Haarfarbe: dunkelbraun, fast schwarz
Augenfarbe: Dunkles Grau mit einem Stich Stahlblau.
Kleiderstil: Funktional. Unauffällig. Dunkle Hosen. Schlichte Shirts oder Pullover. Darüber oft Jacke oder Mantel. Gut geschnitten, aber nicht modisch.
Lieblingsfarbe: Anthrazit
Beziehungsstatus:
Raucher: Freilich.
Sternzeichen: Schütze
Hobbies: Nächtliche Rundgänge. Auch außerhalb der Schichten. Ich fühle einfach gerne, dass alles stimmt.

Hören. Und ja – das ist ein Hobby. Ich meine damit das bewusste Lauschen auf Umgebungsgeräusche: Wind, alte Gebäude, Schritte. Manche behaupten, dass wäre Meditation. Ich mag den Begriff nicht.

Pflege alter Gegenstände: Lampen, Schlüssel, meachanische Uhren. Dinge, die funktionieren müssen, wenn andere schlafen.

Schreiben kurzer Notizen: Keine Tagebücher. Eher Einzeiler. Uhrzeiten, Eindrücke, kleine Verschiebungen.

Nacht-Kaffee: Nicht exzessiv. Eher wie ein Ritual. Jede Tasse markiert einen Abschnitt der Schicht.

Charakter: Aufmerksam. Beobachte lieber als zu reden. Ich greife nur ein, wenn es nötig ist. Ich halte Übergänge stabil, aber niemals Menschen fest. Ich mag klare Abläufe, bin aber kein Bürokrat. Stille ist für mich ein Zustand, kein Mangel. Wenn etwas nicht stimmt, dann merke ich das recht früh. Ich bewerte nicht – ich registriere. Vertrauen entsteht bei mir durch Beständigkeit, nicht Nähe.
Selbstbeschreibung: Ich arbeite nachts, weil man dann besser hört, was wirklich da ist. Ich brauche keine großen Gespräche. Wenn etwas kippt, merke ich es. Und bleibe. Mehr ist es nicht.
Biographie in Kürze: Ich bin nicht wegen eines großen Einschnitts hier gelandet. Es war eher ein allmähliches Verschieben. Ich habe lange nachts gearbeitet, schon bevor es das Sanatorium für mich gab. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich in der Dunkelheit mehr wahrnehme als am Tag. Geräusche. Pausen. Dinge, die andere überhören.

Ins Sanatorium kam ich, weil jemand jemanden brauchte, der bleibt, wenn andere gehen. Am Anfang war es nur eine Nachtschicht. Dann mehrere. Dann war klar, dass ich nicht einfach aufpasse, sondern Übergänge halte.

Ich habe nie versucht, mehr zu sein als das.Ich stehe an Türen, in Fluren, zwischen Zuständen. Ich begleite Menschen ein Stück, wenn sie nachts nicht allein sein sollten. Und wenn alles ruhig ist, sorge ich dafür, dass es das auch bleibt.

Ich bin nicht hier, um aufzufallen.

Tätigkeitsbeschreibung: Nachtwache des Sanatoriums: Ich bin nachts hier, wenn die meisten Strukturen leiser werden. Meine Aufgabe ist nicht Kontrolle, sonder Präsenz. Ich sehe nach dem Rechten, ohne ständig einzugreifen. Wenn alles ruhig ist, lasse ich es ruhig.

Aufseher der Übergänge: Übergänge passieren nicht nur an Türen.Sie passieren zwischen Wachsein und Schlaf, zwischen innen und außen, zwischen Gedanke und Handlung. Ich halte diese Zonen stabil, damit niemand hängen bleibt.

Sensor für Zustandsverschiebungen: Manchmal verändert sich etwas, ohne dass es sichtbar ist. Die Luft klingt anders, Schritte haben ein anderes Gewicht. Ich merke solche Verschiebeungen früh. Dann bleibe ich genauer.

Geräuschwächter: Ich höre zu. Nicht aktiv, nicht suchend – einfach aufmerksam. Wiederholung, Aussetzer, Geräusche, die nicht passen, fallen mir auf. Meistens reicht es, da zu sein, damit sie sich wieder einordnen.

Kontrollinszanz für „alles ruhig“-Phasen: Wenn nichts passiert, ist das kein Leerlauf. Das ist ein Zustand, der gehalten werden muss. Ich überprüfe, ob die Ruhe echt ist oder nur oberflächlich.

Frühmelder bei subtilen Störungen: Nicht jede Störung braucht Alarm. Manche brauchen nur ein Zeichen zur richtigen Zeit. Ich gebe diese Hinweise weiter.

Begleiter bei nächtlichen Wegen: Manche Menschen sollten nachts nicht allein gehen. Ich begleite sie ein Stück, ohne Fragen, ohne Gespräche. Wenn sie sicher angekommen sind, gehe ich zurück.

Hüter der nächtlichen Protokolle: Ich schreibe auf, was relevant war – nicht alles, nur das, was Gewicht hatte. Uhrzeiten, Abweichungen, Stillebrüche. Die Nacht vergisst schnell. Ich nicht.