📰Sonderartikel: Wenn der Joint mehr Regeln hat als die Steuererklärung

Cannabis ist legal – aber voller Regeln. Freiheitsversprechen trifft Bürokratie. Der Joint wird zur Steuererklärung.

Deutschland hat es geschafft: Cannabis ist legal – zumindest irgendwie. Denn während die einen jubeln, dass Kiffen jetzt endlich keine Straftat mehr ist, stolpern die anderen über die endlose Liste an Regeln, die strenger wirkt als jede Steuerprüfung.

Konsum erlaubt, aber nur zu bestimmten Uhrzeiten, in bestimmten Zonen, mit bestimmten Mengen – und wer den Joint falsch dreht, muss wahrscheinlich noch ein Formular beim Ordnungsamt einreichen.

Ein Student in Köln sagt: „Ich wollte Gras kaufen, aber hab mich verlaufen – wusste nicht, ob ich zur Apotheke, zum Club oder zum Amt muss.“ Ein Polizist stöhnt: „Früher war’s einfach: verboten. Heute muss ich erst mal nachschlagen, ob die Bong auf dem Balkon schon ordnungswidrig ist.“

Die Politik feiert sich als modern, Kritiker sprechen von Flickenteppich, und unser MoPro-Klima-Rat lacht trocken: „Wenn die Bürokratie genauso wächst wie die Pflanzen, haben wir bald mehr Formulare als Blätter.“

So bleibt die Legalisierung vor allem ein deutscher Klassiker: eine Mischung aus Freiheitsversprechen und Verwaltungsdrama.

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🌿 Legal, aber mit Formular: Cannabis in Deutschland – mehr Regeln als Rausch.


🪓🐇 Nachgedacht für alle, die wissen: Wahre Freiheit ist nicht der Joint – sondern der Papierkram, den man sich spart.

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