Das Brösel-Labor

(Nur mit Genehmigung. Die vom Trickster zählt nicht offiziell.)

Der Name „Labor“ hat sich irgendwann eingebürgert.

Warum genau, konnte bisher niemand eindeutig erklären.

Der Wirt sieht bislang keinen Anlass, die Bezeichnung zu ändern.

Ursprung

Mit der Zusammenarbeit zwischen dem Goldenen Brösel und dem Sanatorium entstand ein unerwartetes Problem:

Es wurde Essen benötigt, das für Menschen geeignet war.

Genauer gesagt:

Essen für Menschen, das sie weder unmittelbar umbringt noch versehentlich alte Erinnerungen aktiviert.

Die Entwicklung entsprechender GErichte führte schließlich zur Einrichtung des heutigen Labors.

Woran wird gearbeitet?

Im Labor entstehen unter anderem:

  • neue Gerichte
  • Getränke
  • Gewürzmischungen
  • Anpassungen bestehender Rezepte
  • und gelegentlich Ideen, deren ursprünglicher Zweck später niemand mehr genau benennen kann.

Ziel ist es, neue Speisen zunächst unter kontrollierten Bedingungen zu testen, bevor sie ihren Weg auf die Speisekarte finden.

Der Wirt übernimmt dabei meist die abschließende Kontrolle.

Mitarbeit

Regelmäßig im Labor anzutreffen sind ausgewählte Mitglieder des Stammpersonals.

Unterstützt werden sie gelegentlich von freiwilligen Vorkostern mit ausgeprägter Experimentierfreude.

Für Besucher mit eigenen Ideen befindet sich direkt neben der Labortür ein Briefkasten.

Ob eingeworfene Vorschläge als Ideen oder als Bewerbung verstanden werden, konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden.

Erfogsbewertung

Im Labor gelten andere Maßstäbe als außerhalb.

Ein Versuch wir häufig bereits als gelungen eingestuft, wenn das Ergebnis:

  • genießbar ist,
  • die Nebenwirkungen minimal bleiben,
  • oder zumindest kaum sichtbar sind

Zutritt

Der Zutritt ist ausschließlich mit Genehmigung gestattet.

Die Nachfrage, warum diese Regel notwendig sei, beantwortet der Wirt mit: „Reiner Selbstschutz.“

Nach kurzer Überlegung ergänzte er: „Und zum Schutz der Gäste und des Sanatoriums natürlich.“

Dokumentation

Grundsätzlich werden sämtliche Versuche dokumentiert und anschließend in den Brösel-Archiven abgelegt.

Zumindest theoretisch.

Praktisch entscheidet gelegentlich die Topfpflanze.

Oder der Kamin.

Die Verwaltung betrachtet beide Varianten weiterhin mit professioneller Gelassenheit.