Der Donnerstag bringt alles wohlportioniert mit: Regen, Wind und Sonne.
Die Anzahl der Sonnenstunden lässt sich heute nur schwer abschätzen, da sie sich über den gesamten Tag und die verschiedenen Regionen des Sanatoriums verteilen.
Die Windstärke bleibt erhöht, hält sich jedoch überwiegend in den höheren Regionen auf. Einen festen Rhythmus scheint der Wind heute nicht zu kennen. Vielmehr wirkt es, als wolle er mit den Bewohnern des Sanatoriums tanzen.
Die Luftfeuchtigkeit bleibt weiterhin erhöht, der Luftdruck zeigt sich stabil.
Wir bleiben heute in der Stadt. Im Bereich des zentralen Stadtparks werden nach und nach verschiedene Stände aufgebaut. Jeder darf teilnehmen, sofern die geltenden Regeln eingehalten werden. Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen.
Der Körper zeigt sich heute angenehm entspannt. Es lohnt sich, diesen Zustand bewusst zu genießen und im eigenen Tempo zu bleiben. Der Körper dürfte es in den kommenden Tagen danken.
Die Energie begleitet den Tag ruhig und aufmerksam. Sie scheint sich vom Tanz des Windes inspirieren zu lassen. Die Wachsamkeit ist dabei keineswegs verschwunden – sie tritt lediglich etwas in den Hintergrund.
Das Kollektiv bleibt weiterhin zurückhaltend. Gleichzeitig ist an vielen Stellen wieder mehr Motivation spürbar.
Die Energie-Ströme flackern heute sanft durch die Umgebung. Sie möchten nicht unbedingt beachtet werden – vielmehr scheinen sie einfach in Ruhe spielen zu wollen.
🍲 Empfehlung des Hauses:
- Der Salat „Rote Gebete“, dazu der Drink „Sumpfsinn“
- „Der Roman eines Truthers – Teil 1“ (Ein erstaunlich gelungener Fantasy-Roman mit mittelalterlichem Setting. Wurde eher zufällig wiederentdeckt.)
🎭 Im Theater diese Woche: „Schwarz und Weiß – es macht keinen Unterschied“
Aufführungen täglich um 18:00 Uhr.
Eintritt entsprechend der gängigen Brösel-Tarife.
🖋️ Aus dem Organisationsbüro wird gemeldet: „Der Aufbau rund um den Stadtpark verläuft weitgehend planmäßig. Dass zwischendurch jemand anfängt, mit dem Wind zu diskutieren, gilt inzwischen nicht mehr als Verzögerung, sondern als Teil des Aufbauprogramms.“
Antworten