Man ist viel beschäftigt.
Termine, Aufgaben, kleine Dinge dazwischen.
Und selbst wenn nichts konkret ansteht,
füllt sich die Zeit fast von selbst.
Ein Blick aufs Handy.
Ein kurzer Gedanke.
Noch schnell etwas erledigen.
Der Pfeil
Beschäftigung ist zur Grundhaltung geworden.
Nicht unbedingt, weil alles wichtig ist –
sondern weil Leere ungewohnt wirkt.
Ein freier Moment fühlt sich schnell an wie etwas,
das man „nutzen“ müsste.
Dabei war genau das einmal Raum.
Nicht für Produktivität –
sondern für Wahrnehmung.
Der Sumpf
Der Sumpfisch sitzt auf einem umgedrehten Eimer.
Nichts bewegt sich.
Nichts passiert.
Nach einer Weile sagt er:
„Ich glaube, das war schon genug.“
Und bleibt sitzen.
👉 Tyrs Pfeil:
Nicht jede Zeit muss gefüllt werden.
Manche wird erst wertvoll, wenn man sie lässt.
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