đŸčDie Gewohnheit, sich zu erklĂ€ren

Man merkt es oft erst spÀt:
Wie schnell man beginnt, sich zu rechtfertigen.

FĂŒr Entscheidungen.
FĂŒr Meinungen.
FĂŒr das eigene Tempo.

Nicht immer, weil jemand fragt –
sondern weil man es erwartet.

Der Pfeil

Moderne Kommunikation erzeugt einen stillen Druck zur ErklÀrung.
Alles soll nachvollziehbar sein.
BegrĂŒndet. Einordenbar.

Doch nicht jede Entscheidung entsteht aus Argumenten.
Und nicht jede Klarheit lĂ€sst sich ĂŒbersetzen.

Wer sich stÀndig erklÀrt, beginnt irgendwann,
sich selbst von außen zu betrachten.

Der Sumpf

Der Sumpfisch steht vor einer Tafel voller Pfeile, Linien und ErklÀrungen.

Er schaut sie lange an, wischt dann alles weg
und sagt:

„Ich wusste es auch vorher schon.“

Dann geht er einfach.


👉 Tyrs Pfeil:
Nicht alles, was du tust, braucht eine ErklÀrung.
Manches ist schon stimmig, bevor es Worte bekommt.

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