📰Die RĂŒckkehr der PrioritĂ€ten

Montag: Alles ist wichtig.
Freitag: Irgendwas ist passiert.

Es ist Montag.
Der Tag, an dem alles wieder wichtig wird.

E-Mails werden gelesen.
Meetings werden angesetzt.
Und PrioritÀten werden neu sortiert.

Die PrioritÀt ist ein faszinierendes Konzept.

Sie suggeriert Klarheit.

  • Das ist wichtig.
  • Das ist weniger wichtig.
  • Und das machen wir spĂ€ter.

In der Theorie ist das einfach.

In der Praxis entwickelt sich jedoch ein bekanntes Muster:

Alles ist wichtig.

Und wenn alles wichtig ist,
dann ist nichts mehr priorisiert.

Unser MoPro-Klimarat notiert dazu sachlich:

„PrioritĂ€ten sind oft nur eine höfliche Reihenfolge von Überforderung.“

Montage eignen sich hervorragend, um PrioritÀten festzulegen.

Dienstage zeigen dann,
welche davon tatsÀchlich umgesetzt werden.

Und spÀtestens am Mittwoch wird klar:

Die RealitÀt hat ihre eigene PrioritÀtenliste.

Eine, die selten mit der ursprĂŒnglichen ĂŒbereinstimmt.

Donnerstage sind dann oft fĂŒr Korrekturen reserviert.

Und freitags stellt man fest,
dass man erstaunlich beschĂ€ftigt war –
ohne genau sagen zu können, womit.

Telegram-Kurzformat

PrioritÀten gesetzt.
PrioritÀten verschoben.
PrioritÀten vergessen.


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Nachgedacht fĂŒr alle, die wissen:
Eine echte PrioritÀt erkennt man daran,
dass sie bleibt –
auch wenn alles andere dazwischenkommt.

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