Nicht alles will verstanden werden.
Und nicht alles muss es.
Es gibt Dinge, die bleiben unscharf.
ZusammenhÀnge, die sich nicht ganz greifen lassen.
GefĂŒhle, fĂŒr die Worte zu klein sind.
Und doch entsteht immer wieder der Drang, alles zu erklÀren.
Zu ordnen.
AbzuschlieĂen.
Der Pfeil
Der Wunsch nach Klarheit ist menschlich.
Aber nicht jede Unklarheit ist ein Fehler.
Manches entzieht sich nicht, weil es verborgen werden soll â
sondern weil es sich nicht in einfache Formen pressen lÀsst.
Gesellschaften, die alles eindeutig machen wollen,
verlieren oft genau das, was sie lebendig hÀlt.
Der Sumpf
Der Sumpfisch steht vor einer leicht verschwommenen SpiegeloberflÀche.
Er wischt einmal darĂŒber â
doch statt klarer zu werden, verÀndert sich nur das Bild.
Er lÀchelt leicht und sagt:
âVielleicht ist das schon die richtige SchĂ€rfe.â
đ Tyrs Pfeil:
Nicht alles, was unklar ist, fehlt.
Manches ist einfach nicht dafĂŒr gemacht, festgehalten zu werden.
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