📰Der Arbeitskreis zur Lösung des Problems

Wenn nichts passiert, wird ein Arbeitskreis gegrĂŒndet.
Wenn etwas passiert, gibt es zwei.

Es gibt Probleme.
Und es gibt Lösungen.

Dazwischen liegt – wie jeder weiß – der Arbeitskreis.

Ein Problem entsteht meist plötzlich.
Eine Lösung hingegen braucht Struktur.

Und Struktur braucht:

  • ein Treffen

  • eine Agenda

  • ein Protokoll

  • und mindestens drei Folgetermine

Der Arbeitskreis ist dabei ein faszinierendes Instrument.
Er erzeugt sofort das GefĂŒhl, dass etwas getan wird.

Auch wenn noch nichts passiert ist.

Unser MoPro-Klimarat notiert dazu sachlich:

„Ein Arbeitskreis ist die eleganteste Form, ein Problem in Bewegung zu halten, ohne es zu lösen.“

Denn Probleme haben eine unangenehme Eigenschaft:
Sie verlangen Entscheidungen.

Arbeitskreise hingegen erlauben etwas viel Angenehmeres:

  • Perspektiven sammeln

  • Sichtweisen abgleichen

  • KomplexitĂ€t wĂŒrdigen

Und vor allem:

Zeit gewinnen.

Das ist nicht grundsÀtzlich schlecht.

Manche Probleme profitieren tatsÀchlich davon,
nicht sofort gelöst zu werden.

Andere hingegen entwickeln in dieser Zeit ein Eigenleben.

Donnerstage sind gute Tage, um sich daran zu erinnern:

Nicht jede AktivitÀt ist Fortschritt.

Und nicht jede Verzögerung ist Stillstand.

Aber irgendwo dazwischen sitzt meistens ein Arbeitskreis
und schreibt Protokoll.

Telegram-Kurzformat

Problem erkannt.
Arbeitskreis gegrĂŒndet.
Problem bleibt.


đŸȘ“đŸ‡
Nachgedacht fĂŒr alle, die wissen:
Der Unterschied zwischen Lösung und BeschÀftigung
liegt oft nur in einem Protokoll.

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