Zeit im Dazwischen: Wenn nichts werden muss

Das Dazwischen ist kein Weg.
Kein Vorher.
Kein Nachher.

Es ist der Moment,
in dem Zeit kurz aufhört, etwas von dir zu wollen.

Das Dazwischen ist kein Übergang

Ein Übergang trägt Richtung in sich.
Er hat Spannung, auch wenn sie leise ist.

Das Dazwischen dagegen ist richtungslos – und genau deshalb sanft.

  • Kein Ziel

  • Keine Aufgabe

  • Kein „danach“

Zeit im Dazwischen fragt nicht:
Was kommt jetzt?
Sie fragt:
Kannst du hier sein, ohne weiterzugehen?


Wie sich Zeit im Dazwischen anfühlt

Viele beschreiben – so wie du –
eine sanfte Schwingung im Brustraum.

Nicht Euphorie.
Nicht Traurigkeit.
Eher:

  • Weite ohne Leere

  • Ruhe ohne Stillstand

  • Nähe ohne Forderung

Zeit fühlt sich hier tragend an.
Nicht ziehend. Nicht drückend.


Körperlich gesehen

Im Dazwischen reagiert der Körper oft mit:

  • tieferem Atem

  • weicherem Brustraum

  • gelösterem Kiefer

  • dem Impuls, nichts zu tun

Das Nervensystem ist hier nicht aktivierend
und nicht abschaltend –
sondern regulierend.

Man könnte sagen:
👉 Der Körper erinnert sich an einen Zustand vor Zeitdruck.


Energetische Lesart

Zeit im Dazwischen ist ein Resonanzfeld ohne Erwartung.

Nichts wird vorbereitet.
Nichts wird verarbeitet.
Nichts muss integriert werden.

Es ist ein Raum,
in dem Sein nicht Mittel zum Zweck ist.

Energetisch ist das Dazwischen oft dort,
wo Menschen unbewusst auftanken –
nicht durch Aktivität,
sondern durch Erlaubnis.


Symbolisch gesprochen

In vielen alten Bildern existiert dieser Raum:

  • der Atem zwischen Ein- und Ausatmen

  • die Stille nach dem Ton

  • der Blick, bevor ein Wort entsteht

Er ist nicht leer.
Er ist unberührt.

Nicht Übergang –
sondern Pause ohne Auftrag.


Warum das Dazwischen heute so kostbar ist

Unsere Welt kennt:

  • Vorbereitung

  • Handlung

  • Ergebnis

Das Dazwischen fällt oft heraus.
Und genau deshalb fühlt es sich so wohltuend an,
wenn es sich öffnet.

Nicht, weil dort Lösungen liegen –
sondern weil dort keine verlangt werden.


Eine leise Einladung

Wenn du magst, heute oder irgendwann:

  • Bleib einen Atemzug länger, wenn alles „fertig“ ist.

  • Geh nicht sofort weiter, wenn etwas endet.

  • Spür den Brustraum, ohne ihn zu deuten.

Nicht festhalten.
Nur da sein.


Purple-Pilled-Kernsatz

„Im Dazwischen verliert Zeit ihre Aufgabe – und wird wieder Raum.“

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